Freitag, 18. November 2016

Abel Tasman National Parc: mit dem Seekayak auf Robben- und Pinguin-Watch

Der Abel Tasman National Park liegt im Nord-Westen der Südinsel und wir haben uns seit Beginn der Reiseplanung in Deutschland auf ihn gefreut. Die zerklüftete Granitküste ist unterbrochen von tollen Buchten mit feinem, goldgelbem Sand. Wandern, Paddeln, Schwimmen, Ausruhen ... das macht man hier. Außerdem ist die Gegend bekannt für ihr schönes Wetter. Und so ist es dann auch ... bei strahlendem Sonnenschein brechen wir auf zum Paddeln. Zunächst ein Kuriosum ... wir steigen an Land in das Motorboot, welches uns tiefer in den Nationalpark bringen soll. Vom Trecker gezogen macht dies den ersten Kilometer mitsamt seinen Passagieren eine Landpartie bis es am Strand ins Wasser gelassen wird.


Dann geht es los. Am Strand ein paar Erklärungen, wie man das Kayak händelt und wie man den Spritzschutz (mit Sicherheit nicht) abkriegt und dann aus dem Boot rauskommt im Falle des Kentern. Besser nicht Kentern ... nur zur Sicherheit.



Und schon sind wir auf dem Wasser ...



Schon bei der ersten Insel, die wir anpaddeln, haben wir Glück. Ein Großteil der dort lebenden Robbenkolonie räkelt sich in der Sonne oder nimmt ein Bad unmittelbar in unserer Nähe. Seht ihr das dicke Robbenmännchen faul auf dem Fels?






Das Hightlight des Tages ist dann das: Wir beobachten einen kleinen 'Little Blue Penguin', wie er sein Junges füttert. Tagsüber jagen die Pinguine eigentlich und man sieht die kleinen Genossen allenfalls kurz durch's Wasser schwimmen.



Wir könnten noch drei weitere Tage durch die vielen Buchten, Lagunen und Inselchen gleiten ... wenn einem nicht doch irgendwann die Arme weh täten. So ist es dann verschmerzest, als unser Motorboot kommt und der Tag mit einer Motorboot-Landpartie endet.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen